Hericium

Der Hericium (Hericium erinaceus) ist in Ostasien, Nordeuropa und Nordamerika beheimatete und wird aufgrund seines ungewöhnliches Aussehens Igelstachelbart, Affenkopfpilz, Pom-Pom oder Löwenmähne genannt. Er ist ein ausgezeichneter Speisepilz mit mehr als 32 verschiedene Aromastoffen, und erinnert geschmacklich an Meeresfrüchte mit einer feinen Zitronen-Kokos-Note. Seit mehr als Jahrhunderten von Jahren zählt er zu den bedeuten Vertreter der Vitalpilze. In der Naturheilkunde wird der Hericium auch Gesundheitspilz, Heilpilz oder Medizinalpilz genannt. In der traditionellen chinesischen Medizin ist er seit langer Zeit ein fester Bestandteil. Selbst Hildegard von Bingen nutzte schon diesen Vitalpilz zur Steigerung des Wohlbefindens.
Hericium ist ein Holzbewohner, der als Wundparasit geschwächte Laubbäume, wie Eiche, Buche und Obstbäume befällt oder als Saprobiont auf Totholz wächst. Er benötigt zum Wachsen eine hohe Luftfeuchtigkeit und lässt sich auch zuhause gut kultivieren.

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